Peru Titelbild Lama

Peru Länderguide

Mehr Fakten, Infos und Tipps. In unseren Länderguides stellen wir die wichtigsten Informationen und unsere persönlichen Erfahrungen rund um das Reisen in den Ländern unserer Weltreise zusammen. Zur Planung und Übersicht. Von Bolivien geht’s direkt weiter nach Peru

Iquitos Floating City

selected Quicklinks

FSF – Five Selected Facts | Einreise & VisumReisezeit Geld
SIM-Karte selected Reiseroute | Unsere Kostenübersicht


FSF – Five Selected Facts

#1_Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes ist auch gleichzeitig eines der sieben Weltwunder: Der Machu Picchu

Machu Picchu Panorama

#2_One Picarrones a day, keeps the doctor away. Naja, oder so ähnlich. An der Küste Perus haben wir uns in den beliebten Straßensnack verliebt und keinen Tag ohne verbracht.   

Huanchaco Streetfood

#3_Drei Tage war eine Hängematte unser Zuhause. Auf einem Frachter im größten Urwald der Welt.

#4_In Paracas gibt es einen von Aliens in eine Steinformation gezeichneten Dreizack. Naja, vielleicht gibt es auch eine irdische Erklärung. Die Experten sind sich da aber nicht ganz einig.

#5_Im Norden des Landes liegt die größte Stadt der Welt, die über keinen Landweg erreichbar ist: Iquitos

Iquitos Amazonas

Einreise & Visum

Als deutscher Staatsbürger kann man mit dem deutschen Reisepass bis zu 90 Tage pro Halbjahr in Peru einreisen. Der Reisepass sollte zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Wie in anderen südamerikanischen Ländern auch, erhält man bei der Einreise einen Einreisestempel in den Reisepass, der bei der Ausreise kontrolliert wird. In der Regel erhält man zunächst eine Einreisegenehmigung für 30 Tage, die allerdings zweimal problemlos bei den örtlichen Tourismusbehörden verlängert werden kann. 

Für Peru gibt es keine speziellen Zollbeschränkungen für den Durchschnittsreisenden. Bei der Ausreise, vor allem direkt zurück nach Deutschland, sollte man aber darauf achten, keinen Coca-Tee oder sonstige Coca-Produkte bei sich zu tragen. Auch wenn die Coca-Pflanze in Peru legal ist, verstößt schon die kleinste Menge gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz. Weitere Informationen rund um die Einreise findet ihr hier

Paracas Peru

Gelegentlich wird bei der Einreise ein Weiterreiseticket verlangt. Gesetzlich vorgeschrieben ist dies aber nicht und wir selbst wurden diesbezüglich auch nicht gefragt. Dennoch, sofern möglich, ist es nicht verkehrt ein Ausreiseticket bei sich zu haben. 

Reisezeit

Tatsächlich ist der peruanische Winter von Juni bis September die beste Reisezeit. In dieser Zeit fallen die wenigsten Niederschläge, die Temperaturen sind angenehm, können aber gerade in den höheren Regionen auch recht frisch werden.

Mancora Strand

Wärmere Temperaturen kann man im peruanischen Sommer – Dezember bis März – erwarten. In dieser Zeit herrscht allerdings auch Regenzeit in weiten Regionen des Landes. 

Da das Land eine extreme Nord-Süd-Ausdehnung aufweist, gibt es auch sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen. Wir selbst waren im Februar und somit während Regenzeit vor Ort. Außer in den Bergen rund um Machu Picchu hatten wir keinen Regen, vier Wochen lang. Zudem kann man natürlich auch die Vorteile des Off-Season-Reisens genießen. Weniger Touristen, geringere Kosten, höhere Flexibilität. 

Geld

In Peru bezahlt man mit dem peruanischen Sol. Ein Euro entspricht ca. 3,78 Sol (Wechselkurs vom 16. Dezember 2019). 

Auf unserer Reise haben wir bei der Banco de la Nacion oder der Caja Cusco Geld abgehoben. Denn hier wurden keine Fremdgebühren erhoben und mit unserer kostenfreien Kreditkarte sind wir so kostenlos an Bargeld gekommen. Für weitere Infos klickt euch durch unseren Beitrag rund um die ideale Reise-Kreditkarte

Iquitos Crea

SIM-Karte

Neues Land, neue SIM-Karte. In Peru gibt es vier Anbieter: Movistar, Claro, Entel und Bitel. Movistar ist der größte Anbieter mit der besten Netzabdeckung, aber auch den teuersten Preisen. Wer hauptsächlich schnelles Internet benötigt ist mit Claro am besten aufgehoben. Die Netzabdeckung ist nur minimal schlechter als bei Movistar, dafür ist die 4G-Abdeckung in manchen Regionen sogar besser.

Wir haben uns für Claro entschieden und in einem Claro Store eine SIM-Karte gekauft (wichtig: beim Kauf müsst ihr euren Reisepass vorlegen). Dort wird die SIM-Karte auch direkt aktiviert. Die Kosten für die Karte selbst liegen bei 5 Sol. Im Anschluss kann man die Karte auch direkt aufladen. 1,5 GB Datenvolumen gibt es für 10 Sol. 

Weitere Infos findet ihr hier

Amazonas Fluss Regenwald Häuser

selected Reiseroute

In knapp vier Wochen haben wir Teile von Chile und Bolivien bereist. Alle drei Tage ein anderer Ort, eine neue Sehenswürdigkeit. In Peru sollte sich das aber ändern. Denn für das große Land haben wir uns vier Wochen Zeit genommen. Im Süden sind wir gestartet und haben uns stückchenweise nach Norden bewegt. Die Vielfältigkeit, der hohe Kontrast einzelner Regionen, die Mentalität der Peruaner haben diese Zeit für uns zu etwas ganz Besonderem gemacht. 

Unsere Route. Kurz & Knapp.

Von Bolivien sind wir über den Landweg nach Peru eingereist. Für uns ging es direkt zu Beginn zu der wohl bekanntesten Stätte des Landes: Machu Picchu. Das UNESCO-Weltkulturerbe liegt inmitten des heiligen Tals, einer atemberaubenden Berg-Nebelwald-Landschaft. 

Nach ein paar Tagen im heiligen Tal ging es für uns das erste Mal auf unserer Reise ans Meer. Hier haben wir den Reisespeed ein wenig rausgenommen und die bunte und raue Küste Perus auf uns wirken lassen. Tiere, Beachtime, Surfen.

Anschließend hieß es wieder Szenenwechsel. Von der Küste sind wir ins Landesinnere im Norden Perus gelandet. Genauer gesagt inmitten des Amazonas Dschungels. Von der größten Stadt dieser Region Iquitos sollte es für uns mit einem Frachtschiff in Richtung Kolumbien gehen. 

Was wäre wenn… Unsere Peru Wishlist

Das spielen wir gerne. Was wäre gewesen, hätten wir mehr Zeit in Peru gehabt? Das Land ist so groß und vielfältig, da wäre noch Einiges zu sehen gewesen. 

Arequipa

Die weiße Stadt im Süden Perus. Architektonisch, kulinarisch und optisch ein Juwel. Arequipa liegt umgeben von drei Vulkanen. Hier herrscht ewiger Frühling und die Stadt ist Ausgangspunkt für die Touren in die umliegenden Canyons, wie den Colca Canyon. 

Puno

Wir waren zwar am anderen Ende des Titicaca-Sees. Doch ist Puno nochmal ein anderes Fleckchen am höchsten schiffbaren See der Welt. Hier findet man ursprüngliches Peru, Geschichte, Tradition und Folklore. Ebenso kann man von hier aus die bekannten Uro-Inseln auf dem See besuchen. 

Die Lagune 69 bei Huaraz

Die Lagune liegt auf über 3.500 Metern im Nationalpark Huascaran. Das türkisblaue Wasser, die einzigartige Bergkulisse und die umgebenden Gletscher machen die Ecke zu einem unvergesslichen Ort. 

Unsere Kostenübersicht

Es folgen unsere Kosten für die 28-tägige Peru-Reise.


Gesamtkosten für 28 Tage p.P.: 946,72 €



Gesamtkosten pro Tag p.P.: 33,81 €


Please Note

Peru war durchschnittlich teuer im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern. Besonders für Ausflüge und Touren haben wir viel Geld liegen lassen, da die Tour zum Machu Picchu deutlich zu Buche geschlagen hat. Da das Land enorm groß ist und auch teilweise wirklich weite Strecken zurückgelegt werden müssen, um von A nach B zu kommen, haben wir hier zweimal auf einen Inlandsflug zurückgegriffen. 

Cusco Impressionen

Was steckt hinter den einzelnen Kostenkategorien?

Übernachtungen. Unsere Investitionen in einen erholsamen Schlaf und gemütliche Unterkünfte, in denen wir uns wie Zuhause fühlen. In der Regel übernachten wir in Airbnbs und Hostels oder couchsurfen.

Verpflegung. Wie viele Moneten gehen für die beste Nebensache der Welt drauf?

Ausflüge & Touren. Eintrittsgelder, freiwillige Spenden oder – falls wir nicht darum herumkommen – Ausgaben für Guides oder geführte Touren.

Transport. Kosten für den lokalen Transport, um von A nach B zu kommen, für einen Roller, um noch mehr Freiheitsluft zu schnuppern oder einen Mietwagen, um entlegene Orte auf eigene Faust zu erkunden.

Inlandsflüge. Versuchen wir so gut es geht zu vermeiden. Stichwort ökologischer Fußabdruck. Allerdings sind manche Orte leider nur so zu erreichen.

Sonstiges. Unser Sammelposten für lokale SIM-Karten, persönliche Andenken, sonstige Gebühren (z.B. Geldautomat) oder die Nachfolgerin der gebrochenen Handydisplayschutzfolie und anderen Krimskrams.

Peru – Ein Land. Ein Monat. Ein Erlebnis. 

Peru war vielseitig, spannend, kunterbunt. Das Land ist riesig und bietet von Berglandschaften, Nebelwäldern über wilde Küste und Wüstenregionen bis hin zum größten Urwald der Welt so ziemlich alles. Wir konnten eines der 7 Weltwunder bestaunen, am Strand entspannen und inmitten von Locals in Hängematten an Board eines Frachtschiffs auf dem Amazonas übernachten. Würden wir wiederkommen? Definitiv! 

Paracas

Plant ihr vielleicht gerade eure Reise in den Anden-Staat oder seid sogar schon mal dort gewesen? Ihr habt Fragen, Anregungen, Kommentare? Dann schreibt uns doch – privat oder direkt unter diesem Beitrag. Wir freuen uns über all eure Nachrichten. 

by selectedjungle 


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