Perus Küste | Paracas, Huanchaco & Mancora

Denkt man an Peru, kommen einem automatisch Berge, Inka-Stätten und der Machu Picchu in den Sinn. Das Land ist weniger bekannt für seine Küstenregion. Doch wir finden, das sollte sich ändern. Auf geht’s nach Paracas, Huanchaco und Mancora.


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Paracas | HuanchacoMancora


Direkt von Cusco ging es für uns ab ans Meer. Dort haben wir zwei Wochen verbracht und mehrere Küstenorte von Süden nach Norden abgeklappert. Von Nationalpark bis Traumstrand war alles dabei. Die Küste Perus hat mehr zu bieten als man glaubt. 

Pinguin-Spotting in Paracas

Paracas ist ein kleiner Küstenort ca. 4 Stunden südlich von Lima. Das Städtchen wurde 2007 bei einem heftigen Erdbeben stark zerstört. Lokale Geschäfte und Einrichtungen kommen langsam wieder auf die Füße. Als Tourist kann man diese lokale Wirtschaft unterstützen, achtet man darauf sein Geld bei Unternehmen vor Ort zu lassen, anstatt großen Tourenanbietern aus Lima zu geben. Einen Tipp für eine lokale Unterkunft findet ihr weiter unten im Beitrag. 

Wild, Wild, Wildlife

Doch warum eigentlich nach Paracas? Das Highlight ist klar der Nationalpark Islas Ballestas. Der Park besteht aus einer Inselgruppe ca. 20 km vor der Pazifikküste. Die Inseln werden scherzhaft auch „Galapagos für Arme“ genannt. Aber eines hat die Inselgruppe definitiv gemein mit den Galapagos Inseln: Das Wildlife. Die Fauna hier ist einmalig. Und bei einer Tour um die Inselgruppe lässt sich diese auch ganz easy erkunden. Humboldtpinguine, Chilepelikane oder Seebären. Die Natur hat hier einiges zu bieten. 

Halb- vs. Ganztagestour

Der Nationalpark ist innerhalb einer halben Stunde mit dem Boot erreichbar. Abhängig von Budget und verfügbarer Zeit können Halb- und Ganztagestouren gebucht werden. 

Halbtagestour: ca.10 €, Islas Ballestas (4h)

Ganztagestour: ca. 25 €, Islas Ballestas + Paracas Reservat (8h)

Alien oder Mensch?

Auf dem Weg zu den Islas Ballestas kommt man auch bei einer ganz besonderen Merkwüdigkeit vorbei. Eine übergroße Erdformation. Geoglyphe genannt. In Form eines Dreizacks oder auch Armleuchters. Der Sinn und Zweck sowie Ursprung dieser Formation ist unbekannt. Wissenschaftler rätseln. Wegweiser, Schatzkarte oder doch von Aliens zurückgelassen? 

selectedjungle-Tipp

Wie bereits angedeutet haben wir bei unserem Aufenthalt in Paracas darauf geachtet, vor allem lokale Unternehmen zu unterstützen. Auch bei der Wahl unserer Unterkunft. 

Backpacker House Soler
Av. Los Libertadores S/N 47

Die Unterkunft findet ihr hier.*

Das familiengeführte Hostel ist rustikal und basic. Doch bietet es alles, was man benötigt. Und man kann hier auch direkt beim lokalen Anbieter seine Touren zu den Islas Ballestas buchen. Also zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen. 

Add-on: Die Dünen von Huacachina

Die meisten Peru-Interessierten haben auch schon von Huacachina gehört. Die einzige Oase in ganz Süd- und Nordamerika. Diese liegt circa 1,5 Stunden von Paracas entfernt.

Die Oase und die umliegenden Dünen sind zwar sehr schön. Allerdings auch sehr touristisch und übersät von Dünensportlern, Sandbuggies und Sandboards. Wer sich Huacachina dennoch nicht entgehen lassen möchte, kann das bequem mit einem Besuch von Paracas verbinden. 

Surfer-Life in Huanchaco

Weiter ging es für uns in Richtung Norden. Auf der Suche nach der perfekten Welle. Fündig sind wir im Surferörtchen Huanchaco geworden. Kein Strand-Paradies à la Karibik. Aber doch mit peruanischem Charme und voller Authentizität. 

Das Must-Do hier? Surfbrett schnappen und in die Wellen stürzen. Die Wellen sind breit und es gibt genügend Platz. Somit ideal für Anfänger und Intermediates. Surfboard + Wetsuit kosten pro Tag ca. 7 €.

Foodie-Glück am Straßenrand

Auch wenn Peru und Südamerika im Allgemeinen nicht unbedingt als Foodie-Heaven bekannt sind, so hat uns das Streetfood in Huanchaco doch mehr als positiv überrascht. Das Angebot sowie die Vielfalt. Und vor allem die frittierten Köstlichkeiten. Unsere Favs? Picarones, ein Donut-ähnliches Gebäck aus Süßkartoffel- und Kürbisteig, und Papas Rellenas, gefüllte Kartoffel, frittiert natürlich. Was auch sonst!

Die besten Streetfood-Stände haben wir an der Ecke Avenida Victor Larco Herrera und Manco Capac gefunden. Dort werden jeden Abend Stände aufgebaut und Touristen wie Einheimische genießen den Straßen-Snack. 

Zur Abwechslung ein bisschen Kultur

Wem nur am Strand abhängen und Streetfood futtern zu wenig ist, kann auch ein wenig Abwechslung in Richtung Trujilo finden. Denn dort liegt die Ruinenstadt Chan Chan. Diese war die Hauptstadt des präkolumbianischen Chimu Reiches und die komplett aus Lehm errichteten Bauten können sich auch definitiv sehen lassen. 

selectedjungle-Tipp

Yoga, Terrasse mit Meerblick, faire Preise, entspannte Atmosphäre. All das bietet das Atma Hostel in direkter Strandnähe. Eine Empfehlung. Von uns an euch. 

Atma Hostel & Yoga
Calle Ricardo Palma 442, Huanchaco

Die Unterkunft findet ihr hier.*

Karibik-Feeling in Mancora

Kurz vor der Grenze zu Ecuador liegt die kleine Strandperle Mancora. Karibik-Feeling am Pazifik. Sandstrand. Palmen. Hier kommt jeder Strandurlauber oder erholungsbedürftige Weltreisende auf seine Kosten. 

Der schönste, längste und karibikste (gibt’s das Wort?) Strand ist sicherlich Las Pocitas. Eine fünfminütige Tuk-Tuk-Fahrt vom Stadtkern entfernt befindet sich das Strandjuwel. Bringt genügend Essen und Trinken mit. Denn hier gibt es nichts bis auf ein paar geschmackvolle und stilvolle Strandbungalows und dem ein oder anderen Eisverkäufer. 

Von Sonnenuntergängen und Leuchttürmen

Wer schon mal einen Sonnenuntergang am Pazifik gesehen hat weiß, dass es viel besser nicht mehr geht. Auch so in Mancora. Ein Highlight-Spot für uns als Fachkundige der Sonnenuntergangslehre war der Leuchtturm der Stadt. Der auf dem größten Hügel der Stadt stehende Leuchtturm, auch el Faro genannt, bietet das perfekte Panorama für einen romantischen Sonnenuntergang. 

selectedjungle-Tipp

Okay, Karten auf den Tisch. Wir sind uns sicher, dass wir das beste Sushi Südamerikas in Peru gefunden haben. Genauer gesagt im kleinen, aber sehr feinen Restaurant Yuka in Mancora. Wirklich außergewöhnlich leckeres Seafood wird hier geboten. Deswegen heißer Geheimtipp für euch! 

Yuka Mancora
Carretera Panamericana Norte 262, Máncora

Drei Küstenorte – Drei Gründe für die peruanischen Küste

Die peruanische Pazifikküste hat uns überrascht, geschmeckt und uns die wohlverdiente Erholung nach vier Wochen High-Intensity-Reisen geschenkt. Wir finden, jede Peru-Reise sollte die Küste des Landes in ihr Repertoire der Must-Dos mitaufnehmen. Ob Wildlife, Aktivurlaub oder Chilltime – hier kommt jeder auf seine Kosten. 

Von der Küste ging es für uns weiter ins Landesinnere. Tief in den Dschungel, rein ins nächste Abenteuer.

Seid ihr schon mal an der Küste Perus unterwegs gewesen, habt vielleicht noch weitere Tipps oder sonstige Anregungen? Wir freuen uns über eure Kommentare!

by selectedjungle


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