Reiseplanung USA West Coast Roadtrip

Reiseplanung West Coast Roadtrip

Ohne Planung, keine Reise – zumindest für uns. Die Vorfreude steigt und wir können unsere leicht notorischen Planungs- und Organisationszwänge voll ausleben. Scherz beiseite – eine gute Vorbereitung ist für jede Reise Gold wert, vor allem für einen West Coast Roadtrip.

Insbesondere wenn ihr, so wie wir, eure Abenteuer an die vom Arbeitgeber gewährten Urlaubstage (die grundsätzlich immer viel zu wenig sind!) anpassen müsst. Daher planen wir meistens einen Großteil unserer Reisen vorab von zu Hause, lesen uns ein, stecken grobe Reiserouten ab und organisieren die wichtigsten Dinge. Um dem Abenteuer allerdings nicht allzu viel an Spontaneität zu rauben, versuchen wir stets auch flexible Zwischenziele zu stecken – somit können wir zumindest teilweise frei nach Schnauze reisen (und sind sozusagen Halbzeit-sich-treibenlassende-Weltenbummler).

Der Mietwagen

Wenn man Übersee einen Roadtrip plant, ist mit das erste, woran man denken muss: Das Auto! Unsere Devise lautet hier: Das Auto muss funktional sein, praktisch und nützlich. Und im best case natürlich auch optisch etwas hermachen – das Auge fährt schließlich mit 😉 Bei der Auswahl der besten Autovermietung gehen unsere Meinungen meist etwas auseinander. Während Julian großen Wert auf den günstigsten Catch legt, schaue ich vor allem auf die Sicherheiten und Versicherungsoptionen. Für unsere Reise in die USA haben wir einen super Deal gefunden.
Sixt ist derzeit dabei, die USA als neuen Markt zu erschließen und bietet dabei wahnsinnig günstige Angebote an. Unter diesem Link gibt es zur Zeit geniale Angebote (auch wenn es „Florida Special“ heißt, gilt das Angebot für die gesamten USA). Wir konnten uns hier einen Jeep Wrangler (Unlimited mit 4×4-Allradsystem) für drei Wochen für knapp 800€ (!!!) inkl. aller Meilen, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und Zusatzfahrer sichern. selectedjungle-Tipp: Mittelklassewagen oder günstige Kategorie buchen und vor Ort über ein Upgrade verhandeln. Wir hatten ursprünglich einen Premium SUV gebucht und vor Ort beim Upgrade auf einen Jeep Wrangler mehr als 800€ gespart.

Die Route

Step 2 nach dem Auto ist für uns ganz klar die Reiseroute! Wir haben uns zunächst mit Reiseführern einen Überblick über die Highlights des Westens der USA verschafft. Grand Canyon, Yosemite Park, San Francisco, Pacific Coast Highway, um nur ein paar wenige zu nennen. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, könnten wir diese Liste ins Endlose weiterführen. Da uns allerdings nur drei Wochen zur Verfügung stehen, haben wir im next Step unsere Top 10 festgelegt: L.A., Joshua Tree National Park, Las Vegas, Grand Canyon, Zion Canyon, Bryce Canyon, Death Valley, Yosemite National Park, San Francisco, Pacific Coast Highway. Die Top 10 haben wir via Google Maps abgesteckt, die Distanzen festgehalten und geprüft, welche Reiseziele noch auf dem Weg liegen und innerhalb unserer 3 Wochen gut besucht werden können. Die vollständige Reiseroute findet ihr hier:

In drei Wochen durch den Westen der USA

USA Westküste Karte Route Highlights Selected Spots

1.-3. Tag: Ankunft und die ersten Tage in L.A. (Beach, Bars, Food & Vintage Shopping)

4. Tag: Weiterreise nach Palm Springs & Joshua Tree Park

5.-6. Tag: Durch die Mojave Wüste geht es ab nach Las Vegas (Wir denken an 2 Tage Fear & Loathing und so)

7.-11. Tag: Wüstenlandschaften und Canyons, welche genau es werden, wird spontan entschieden. Auf dem Plan: Grand Canyon South Rim, Monument Valley, Bryce Canyon, Zion Canyon)

12. Tag: Die längste Strecke – von den Canyons geht’s ab ins Death Valley

13.-14. Tag: Yosemite National Park, 3 Tage Natur, 3 Tage Outdoor

15.-17. Tag: Das von vielen als „schönste Stadt der Welt“ beschriebene San Francisco

18.-22. Tag: Filmreifer Trip (die Erwartungen sind hoch!) entlang des Pacific Coast Highways (Must See Stops: Santa Cruz, Monterey, Big Sur, Morro Bay, Malibu)

22. Tag: Heimreise antreten, von L.A. geht es wieder in die Heimat!

Unterkünfte

Wie zuvor schon geschrieben, schwanken wir immer zwischen präziser Planung vorab und Flexibilität vor Ort. Mit den Unterkünften handhaben wir es ähnlich. Für jede Reise holen wir uns einen ersten Eindruck vorab. Wir checken die durchschnittlichen Kosten pro Nacht, um unsere Reisekasse besser einschätzen und planen zu können.
Wie zu erwarten war, sind die Kosten pro Nacht in den USA astronomisch hoch. Trotz deutlichen Einsparungen bei Flug und Mietwagen, müssen wir hier doch ziemlich tief in die Taschen greifen.
Daher haben wir uns dazu entschieden, vorab auch die wichtigsten Unterkünfte zu buchen. So haben wir die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und einzuschätzen, an welchem Ort man sich auch mal etwas gönnen kann oder wo man besser auf Luxus verzichtet und ein durchschnittliches Motel-Zimmer nehmen sollte.

Zur Planung und Buchung der Unterkünfte arbeiten wir meistens mit Booking.com und AirBnB. Booking bietet die Möglichkeit einer hohen Flexibilität aufgrund der Storno-Möglichkeiten einzelner Unterkünfte. AirBnB erlaubt es hingegen, zu hausen wie ein Einheimischer (wenn man nicht gerade eine luxuriöse Ferienwohnung erwischt, die eigens für AirBnB gepimpt wurde, um den Preis künstlich nach oben schnellen zu lassen). Zudem finden sich immer wieder ausgefallene und einmalige Übernachtungsmöglichkeiten via AirBnB.

Für unsere Reise an die Westküste haben wir uns daher dazu entschlossen, Unterkünfte in den Großstädten (L.A., Las Vegas & San Francisco) sowie am Pacific Coast Highway von zu Hause aus zu buchen. Hier waren die Preise am höchsten. Somit können wir schon vor der Reise unser Budget planen, wie viel wir pro Nacht ausgeben müssen und wie viel Restbudget für die übrigen Nächte verfügbar ist.
Alle weiteren Übernachtungen werden wir von unterwegs buchen. Flexibilität und Spontaneität möchten wir nämlich bei all dem Organisationswahn nicht verlieren.

Soweit so geplant – wie dieser Plan funktioniert, unsere Erfahrungen und Erlebnisse könnt ihr nach unserem Trip in unseren Reiseberichten nachlesen. Stay tuned!

euer selectedjungle

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