Reisevorbereitung Step by Step Costa Rica Monteverde Rain Forrest

Reisevorbereitung Step by Step

Ohne Vorbereitung, keine Reise – zumindest für uns. Die Vorfreude steigt und wir können unsere leicht notorischen Planungs- und Organisationszwänge voll ausleben. Scherz beiseite – eine gute Vorbereitung ist für jede Reise Gold wert.

Reiseroute

Grundsätzlich möchten wir auf unseren Reisen so spontan und flexibel wie möglich agieren können. Wir planen daher im Voraus meistens nur eine ganz grobe Reiseroute. Bei längeren Reisen von mehreren Wochen und Monaten ist das auch gar nicht anders machbar.

Anders verhält es sich aber, wenn man seine Abenteuer an die vom Arbeitgeber gewährten Urlaubstage anpassen muss und nur wenige Wochen am Stück verreisen kann. Gerade in diesen Fällen machen eine durchdachte Planung, das Abstecken einer Reiseroute mit flexiblen Zwischenzielen und die Organisation der wichtigsten Dinge bereits von zu Hause aus Sinn. Dadurch muss man sich vor Ort weniger um organisatorische Dinge kümmern und kann sich ganz auf’s Reisen an sich  einlassen. Andererseits kann man so auch unliebsamen Überraschungen vorbeugen, wie beispielsweise Busse oder Fähren, die nur zweimal pro Woche fahren oder kulturelle Feiertage, die eine ganze Stadt oder ein ganzes Land zum Erliegen bringen. Das kann bei 2- bis 3-wöchigen Reisen schon einiges durcheinanderwirbeln.

Um uns einen ersten Einblick über das Reiseziel zu verschaffen und eine erste grobe Route abzustecken, gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Wir durchforsten beispielsweise Reiseführer und andere Reiseblogs und tauschen uns mit anderen Reisenden aus, die schon vor Ort waren.

selectedjungle-Tipp:

Unterhaltet euch vor Ort auch immer mit den Einheimischen und anderen Backpackern, um weitere Highlights und Tipps aus erster Hand zu erfahren. Wir haben haben damit bisher nur gute Erfahrungen sammeln können.

Die Sache mit den Flügen…

Für Flüge um die halbe Welt Tausende Euro investieren? Muss nicht sein!

Wir planen unsere Reisen regelmäßig auch nach günstigen Flugangeboten. Unser letzter Catch: Flüge von Düsseldorf – L.A. (1 Stop via London bzw. Madrid) für unschlagbare 320 € p.P. (!!!).

Es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten, nach günstigen Flügen im Internet zu suchen – ob Urlaubspiraten, Reiseguru oder Skyscanner. Deshalb verraten wir euch, wie und wo wir unsere Alerts eingestellt haben, um nichts zu verpassen.

Unser Portal der Wahl? MyDealz! Wir schwören seit Jahren auf die Social Community und haben schon einige sehr gute Angebote darüber gefunden. User teilen hier die besten Schnäppchen, die Plattform stellt diese übersichtlich zusammen. Hier könnt ihr ganz einfach Alerts für einzelne Reiseziele setzen und ihr werdet automatisch darüber informiert, wenn Angebote dazu verfügbar sind.

Allen, die nicht ganz so flexibel sind, was das Reiseziel angeht oder auch einen ganz bestimmten Reisezeitraum im Blick haben, raten wir zu frühzeitiger oder sehr kurzfristiger Flugbuchung. Unserer Erfahrung nach hat man die beste Möglichkeit auf günstige Flüge bei einer Buchung bis zu 1 Jahr vor Reiseantritt oder in einem Zeitraum von 4-6 Wochen vor Urlaubsstart.

…Unterkünfte sind auch gar nicht so unwichtig…

Nach den Flügen steht in aller Regel die Unterkunft auf dem Plan. Wir checken die durchschnittlichen Kosten pro Nacht in unserem Reiseziel vorab von zu Hause, damit wir wissen, auf welchen Kostenrahmen wir uns einstellen müssen. Je nach Reisezeit, Verfügbarkeiten und Preisniveau buchen wir Airbnbs, Bed-and-Breakfasts, Hostels oder Hotels oder suchen uns Couchsurfing-Hosts/Homestays vor oder nach Reiseantritt.

Wir nutzen zumeist die Portale Booking.com, Hostelworld und AirBnB für die Buchung unserer Behausungen. Bei Booking hat man durch großzügige Stornierungsoptionen eine große Flexibilität vor Ort – gefällt es uns an einem Ort richtig gut, sodass wir unseren Aufenthalt verlängern wollen, können wir easy die meisten Unterkünfte über Booking.com stornieren. Ebenso erlaubt das einfache Handling und die große Anzahl an unterschiedlichsten Nachtlagern das Buchen-on-the-Go.

AirBnB nutzen wir gerne in Abwechslung zu den herkömmlichen Unterkünften. Durchforstet man einmal den Wald voller Optionen auf dem Portal und sieht man von den ganzen eigens für AirBnB gepimpten und überteuerten Ferienwohnungen ab, findet man zwischendurch immer wieder einzigartige und ganz ungewöhnliche Übernachtungsoptionen – ob Glamping im Zion National Park oder das Atelier aus der Jahrhundertwende in Wien.

Noch ein Tipp an dieser Stelle: Wenn ihr die Möglichkeit habt, auf eurer Reise auch einen Homestay bei Locals einzulegen, unbedingt machen!!! Wir haben bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht. Man hat die einmalige Möglichkeit fremde Kulturen, Menschen und Gewohnheiten hautnah und authentisch kennenzulernen und zu erleben. Unseren letzten Homestay in Cần Thơ haben wir direkt über Booking.com gefunden – ein echtes Highlight unserer damaligen Vietnam-Reise.

…ach, da gibt’s ja auch noch die Visa…

Eines muss an dieser Stelle mal gesagt werden: Das Visa-freie Reisen in Europa ist ein echter Luxus. Das wird einem erst richtig bewusst, wenn man in ferne Länder reist und den Hustle mit dem Visum mitgemacht hat.

Ein Tipp vorab: Informiert euch gut vor eurer Reise, welche Unterlagen ihr für die Visumsaustellung vor Ort benötigt bzw. welche Dokumente eventuell bereits von zu Hause aus vorbereitet werden können/müssen. Es gibt die komischsten Auflagen und leider sind die Beamten vor Ort doch meist äußerst streng, also keine Möglichkeit sich um einzelne Vorgaben zu drücken. Wir haben eine kleine Must-Have-Liste für die Visumsbeantragung zusammengestellt, basierend auf den Regionen, wo wir bereits unterwegs waren und ein Visum benötigt wird (Südostasien, Mittelamerika, USA):

Gültiger Reisepass

Wichtig: Prüft die Gültigkeitsdauer eures Reisepasses vor Reiseantritt. Einige Länder legen Wert, dass dieser mind. 6 Monate gültig nach Einreise ist.

Passfoto

Vor allem in Südostasien (Thailand, Kambodscha und Vietnam) werden zum Teil an den Grenzübergängen Passfotos angefordert, um das Visum vor Ort auszustellen. Und da es natürlich keine Foto-Automaten an der Grenze gibt, unbedingt von zu Hause mitnehmen.

Bargeld in Landeswährung oder Dollar

Diese Lektion mussten wir in Vietnam lernen.
Achtung Anekdote: Wir sind von Bangkok nach Saigon geflogen und mussten somit am Flughafen einreisen. Nachdem wir ungefähr 1 Stunde an der Immigration gewartet haben, wurden wir am Schalter  – neben dem Einladungsschreiben, das für ein VISA-on-Arrival in Vietnam benötigt wird – nach den 25 Dollar pro Kopf für das Visum gefragt. Wir streckten selbstsicher unsere Kreditkarte entgegen, haben aber nur ein müdes Kopfschütteln geerntet. Sie nähmen nur Cash und der einzige Bankautomat im Bereich der Immigration um Bargeld abzuheben war natürlich außer Betrieb. Somit mussten wir uns an die bis auf die Zähne bewaffneten Polizisten am Durchgang zur Sicherheitskontrolle wenden und einen Beamten bitten, uns ohne Visum immigrieren zu lassen, um das notwendige Bargeld an einem Automaten  im Ankunftsbereich des Flughafens abzuheben. Nun ja, so einfach war das nicht. Einer von uns musste zurückbleiben, als „Pfand“ meinte der Beamte. War kein Scherz, Julian – beschattet von zwei Grenzpolizisten – besorgte das nötige Geld, kam wieder zurück und kümmerte sich um unsere Visa. Eins haben wir daraus aber gelernt: immer Bargeld auf Reisen dabeihaben!

…das war’s fürs Erste, oder?

Wir hoffen, die ersten Tipps haben euch schon weitergeholfen. Wir werden die Kategorie stetig weiter befüllen, Step by Step eben. Falls ihr konkrete Fragestellungen habt oder Themen, zu denen wir unseren Guide erweitern sollen, schreibt uns in den Kommentaren!

euer selectedjungle

 

Die zusammengestellten Informationen haben wir mit größter Sorgfalt verfasst und basieren auf unseren persönlichen Erfahrungswerten und Recherchen. Wir übernehmen jedoch keine Garantie auf Vollständigkeit & Korrektheit dieser Informationen. 

 

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