Cocora Valley View

Salento | Im Herzen der kolumbianischen Kaffeeregion

Kaffeeplantagen, Kolonialstadtflair und die größten Palmen der Welt. Das verspricht das kleine Städtchen in den Bergen Kolumbiens. Salento ist kein Geheimtipp mehr. Die bunten Straßenzüge, die berühmten Wachspalmen und die umliegenden Kaffeefarmen sind echte Publikumsmagnete. 


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Salento liegt eine circa neunstündige Busfahrt von Bogotá entfernt. Die Anreise führt durch die grünen Berge Zentralkolumbiens und ist schon ein Abenteuer für sich. Aber die Vielfalt, die das Herz der kolumbianischen Kaffeeregion Reisenden im Anschluss bietet, entschädigt für jeden Aufwand. 

Also, was tun in und um Salento?

#1 | Wachspalmen, Nebelwald und Kolibris

Cocora Valley. Das grüne Tal vor den Toren Salentos ist vor allem bekannt für seine gigantischen, bis zu 60m hohen Wachspalmen, die Quindio Palmen. Und für die schönsten Wanderrouten Kolumbiens. 

Jeeptouren bringen Wanderer am Morgen von Salento ins Cocora Tal. Der Treffpunkt ist der zentrale Marktplatz im Dorf, die Tickets kosten circa 1,50 €. Am Abend stehen die Jeeps am Treffpunkt im Cocora Valley wieder an Ort und Stelle für die Rückfahrt bereit. So haben Besucher einen vollen Tag für Entdeckungen, Abenteuer und Wanderungen. Die beliebteste und umfassendste Tour ist der Rundwanderweg. Dieser beansprucht etwa 5-6 Stunden eurer Zeit. Wem das zu lang oder mühsam ist, kann ganz nach eigenem Gusto in das Tal hinein und einfach wieder zurücklaufen. 

Der Rundwanderweg führt über Berge (La Montana), durch Nebelwald, entlang der Wachspalmen ins grasgrüne Tal. Auf dem Weg passiert man sogar eine Kolibrifarm, das Reservat Acaime. Hier machen viele Wanderer Rast, um essen und zu trinken. Oder auch das beliebte kolumbianische Getränk Kakao mit Käse zu testen. P.s.: Klingt echt seltsam, ist aber gar nicht zu verachten. 

Der Wanderweg kann natürlich von hinten oder vorne (was genau hinten und vorne ist, war uns nicht ganz klar) begonnen werden. Wir haben die Variante gewählt, Anstieg und Berg zuerst, Tal am Schluss. Es geht aber auch in die andere Richtung. 

Wer besonders aktiv ist, kann hier auch Mountainbiketouren, Ausflüge zu Pferd oder für die Hobbyornitologen unter euch eine Kolibriwanderung machen. Für uns hat die einfache Wanderung zu Fuß völlig ausgereicht. Die Schönheit des Tals, die Faszination für die riesenhaften Palmen und der Charme der Berge war uns mehr als genug. 

#2 | Stadtbummel mit Kolonialstadtflair

Wer erst einmal genug von Natur hat, kann sich auch wunderbar die Zeit in Salento selbst vertreiben. Das Städtchen bietet alles, was man von einer Kleinstadt im Kolonialstil erwarten kann. Bunte Häuschen, pflastersteingesäumte Straßen, gemütliche Lokale und Restaurants sowie süße kleine Lädchen für die perfekte, kleine Shoppingtour. 

Dreh- und Angelpunkt für die Stadterkundung ist die Calle Real. Hier sammelt sich das Leben Salentos. Straßenmusiker, Einheimische, Touristen. 

Der zentrale Platz vor der Kirche Iglesia Nuestra Senora del Carmen ist gesäumt von Cafés und Restaurants. Abends bauen Locals hier ihre Stände auf und bieten Speisen von Arepas bis Burger an. 

Wer am Ende des Stadtbummels noch ein kleines Workout vertragen kann, läuft bis ans Ende der Calle Real. Hier warten gefühlt 10.000 Stufen darauf, erklommen zu werden. Aber dafür gibt’s oben auch eine Belohnung. Auf dem Aussichtspunkt Mirador Alto de la Cruz hat man einen wunderschönen Blick von oben auf die umliegende Natur von Salento.  

#3 | Kaffee, Kaffee, Kaffee

Salento ist das Herz der Kaffeeregion Kolumbiens, der zentrale Punkt der Kaffeeachse im Land. Für Kaffeeliebhaber also das Mekka. Für uns…nunja. Wir selbst sind keine Kaffeetrinker, haben aber von Mitreisenden über das vielfältige Angebot gehört. Ob Kaffeetasting oder Kaffeetouren. Zum Thema wird in Salento einiges geboten. 

Touren werden so ziemlich in jedem Hostel und Hotel angeboten. Einfach nachfragen, buchen und genießen!

P.s.: Uns ist zu Ohren gekommen, dass die Tour auf der Finca Don Elias empfehlenswert wäre. Aber ohne Selbsttest-Garantie! 

Essen wie bei Mutti beziehungsweise in Salento! 

Salento ist eine Genussstadt. Kaffee, Natur und leckeres Essen. Besonders die sogenannten Almuerzas – Mittagessensdeals – haben es uns angetan. Ein Restaurant bietet Vor-, Haupt- und Nachspeise an. Es gibt kein Menü. Man hat nur die Auswahl zwischen Fisch, Fleisch und Vegetarisch. Und was man zu Essen bekommt ist Hausmannskost at its best! Authentisch, lokal und einfach mega lecker!

Rincon del Lucy

Immer voll, immer lecker, immer einen Besuch wert. Das Rincon ist kein Geheimtipp. Für das Mittagessen muss man zeitig da sein, gegebenenfalls kurz warten oder einfach zur kolumbianischen Großfamilie an den Tisch quetschen. Top Empfehlung!

Cl. 2 ##4-40
Salento

Etnia Arte y Sabor

Auch hier gibt’s kein Menü. Man darf aber auch am Abend zum Essen kommen. Und das Essen…Tja, das war so lecker, dass wir hier sogar zweimal essen gehen mussten. 

A 6-92, Cl. 4 #6-2
Salento

Le k’fée

Wer zur Abwechslung kein warmes Mittagsmenü zu sich nehmen möchte, kann hier ganz wunderbar frühstücken. Hier gibt’s alles, was das Frühstücksherz begehrt. Frische Zutaten, moderne Küche, regionale Produkte. 

Cra. 4 #3-16
Salento

Übernachtungstipps für Salento

Wie es sich für jeden Touristenmagnet gehört, bietet auch Salento eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Daher drei Tipps aus dem Dschungel der Optionen. 

Walker’s Hostel

Modern, sauber, zuvorkommendes Personal, gute Lage – reicht auch schon als Argument? Hier kann man sich für einen vernünftigen Preis ein paar Tage wohlfühlen und Salento erkunden. 

Walker’s Hostel
Calle 8 @ 8 – 47
Salento

Soa Hostel

Super Lage, günstige Preise, Mehrbettzimmer. Für Backpacker ideal. 

Soa Hostel
KR 6 CL 1-10
Salento

Hostal Los Girasoles

Traumhafte Aussicht ins Grüne und doch ist fußläufig alles erreichbar.

Hostal Los Girasoles
Calle 6 # 0-30
Salento

Salento – ein Fazit

Uns hat das Bergdorf und vor allem das in der Nähe liegende Cocora Valley überzeugt. Es wird viel angeboten, Kaffeetouren, Wanderungen, Kolonialstädtchen. Zwar ist es nicht unbedingt untouristisch, aber wer ohnehin in der Region unterwegs ist, sollte hier definitiv ein paar Tage einplanen. Idealerweise am Ende der Trockenperioden und damit Hauptreisezeiten (Dezember bis März und Juli bis August). So kann man zumindest den größten Touristenmassen entgehen und die Kaffeeregion weitestgehend ungestört genießen!

Seid ihr auch schon in Salento gewesen oder plant eine Reise nach Kolumbien? Dann schreibt uns gerne, in den Kommentaren oder privat, wir freuen uns über alle Nachrichten. 

by selectedjungle 


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