Volunteering Sumba

Volunteering in Sumba | Indonesien

Naturschönheiten. Gastfreundlichkeit. Weiße Sandstrände. Azurblaues Wasser. Aber auch Armut. Trockenheit. Kargheit. Sumba liegt eine Flugstunde östlich von der beliebten Touristenhochburg Bali. Für unser Volunteering in Indonesien haben wir uns diese Insel ausgesucht.

Die Region ist die drittärmste des Landes. Untouristisch und von der Regierung weitestgehend im Stich gelassen. Und doch bietet die Insel eine atemberaubende Landschaft und Natur sowie mitunter die gastfreundlichsten und offensten Menschen, die uns auf unserer Reise begegnet sind. 

Warum es uns in das unbekannte Sumba verschlagen hat? Unser Volunteering in Indonesien und die Organisation Happy Hearts Indonesia. Eine Woche haben wir der lokalen NGO ausgeholfen. Eine Woche, die uns emotional stark gefordert und nachhaltig geprägt hat.


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Die Organisation | Die AufgabeDie Erfahrung


Auf die Organisation aufmerksam wurden wir über das Internet. In diversen Facebook Gruppen und bei Google haben wir nach möglichen Volunteering-Optionen für unsere Zeit in Indonesien gesucht. Und dann haben wir Happy Hearts Indonesia gefunden. 

Die Organisation

Happy Hearts Indonesia wurde 2005 von Petra Nemcova gegründet. Ein Jahr zuvor hat die Gründerin den schweren Tsunami im indischen Ozean überlebt und verfolgt seither die Mission, Kindern in Notsituationen zu helfen.

Die Organisation ist Partner der weltweit aktiven NGO All Hands and Hearts, die wir bereits im Mai 2019 unterstützt haben. Happy Hearts Indonesia mit Sitz in Jakarta kümmert sich vorrangig um den nachhaltigen Auf- bzw. Wiederaufbau von Kindergärten und Schulen in strukturschwachen und/ oder von Naturkatastrophen getroffenen Regionen. Somit konnte die Organisation bis zum heutigen Tag bereits 170 Schulen aufbauen und hat insgesamt mehr als 60.000 Kinder in Indonesien unterstützt. 

Seit März 2018 wird die Kampagne #IAMCHANGE ausgerollt. In deren Rahmen sollen insgesamt 200 Schulen in East Nusa Tenggara aufgebaut werden, um Kindern in dieser Region die Chance auf Bildung zu geben. 

Weitere Infos findet ihr hier: https://happyheartsindonesia.org

Die Aufgabe

Fotos, Fotos, noch mehr Fotos. Ein paar Videos. Und noch mehr Fotos. Unsere Hauptaufgabe war die Dokumentation der Projekte vor Ort. Schulen vor dem Umbau. Während dem Umbau. Nach dem Umbau. Aber nicht nur der Bauprozess und die Gebäude sollten festgehalten werden. Vielmehr ging es um die Kinder, die Lehrer, die Geschichten hinter den Gesichtern. 

Denn unser Ziel war es, möglichst viel Stockmaterial für Happy Hearts Indonesia zu erstellen. Für Präsentationen. Sowie Fundraiser und Sponsoren. Die Menschen, die Schulen und die Situationen sollten authentisch eingefangen werden. 

Dazu sind wir gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Organisation eine Woche von Schule zu Schule gefahren. Wir haben überwiegend vormittags gearbeitet und die Schüler in Aktion eingefangen. Beim Unterricht. Mittagessen. Oder Spielen in der Mittagspause. 

Ps.: Die Technik haben wir selbst mitgebracht. Kamera, Action Cam und Drohne. Wirkliche Fotografie-Profis sind wir nicht, jedoch Kamera-affin. Und das war völlig ausreichend. 

Die Erfahrung

Intensiv. Emotional. Aufwühlend. Bewegend. Traurig. Fröhlich. Erlebnisreich. Nachhaltig. Unser Volunteering in Sumba war all das. Und noch so viel mehr. 

Ein paar Gedanken…

Hand auf’s Herz. In einer so ärmlichen Region, wie Sumba sie ist, waren wir bisher noch nie gewesen. Dort leben viele Menschen in Holzhütten. Ohne Strom. Ohne fließendes Wasser. Die Menschen haben nichts – vergleicht man ihr Leben mit unserem in Deutschland. Und doch geben sie so viel. Lebensfreude. Mut. Wärme. Offenheit. Gastfreundlichkeit. 

Zu sehen, wie Menschen in so einer Umgebung trotzdem lächeln, trotzdem alles geben, trotzdem tun und machen. Und das alles für die Kleinsten. Für die Kinder. Um ihnen eine Chance zu geben. Das war schlichtweg überwältigend. 

Wir haben den direkten Kontakt mit den Kindern und den Lehrern sehr geschätzt. Wir haben ihre Geschichten gehört. So gut es eben mit der Sprachbarriere geklappt hat. Haben erfahren, dass Lehrer häufig nicht bezahlt werden, es kaum bis keine Unterstützung seitens der Regierung gibt, Kinder das eigene Regenwasser mitbringen müssen, um in der Schule auf Toilette gehen zu können. Und noch vieles mehr. Wir haben uns ausgetauscht und kennengelernt. Haben gemeinsam gelacht und Geschenke bekommen. Wurden dankbar empfangen und verabschiedet. 

Es war eine ganz besondere, auch zeitweise traurige, Woche. Wir haben Schicksale gesehen und gehört, oft Gänsehaut bekommen. Es war bewegend. Fordernd. Lehrreich. Und eine einmalige Erfahrung. 

Wer spenden möchte – für die Schulen, Bücher, Essen – kann gerne auf den folgenden Link klicken. Denn jede noch so kleine Spende hilft.

Unterkunft

Die Organisation bietet keine eigene Unterkunft an, unterstützt jedoch bei der Suche nach einer passenden Bleibe. Wir wurden allerdings selbst fündig. Über AirBnB haben wir ein kleines, nettes Zimmer in einem Homestay gefunden. Mit freundlichen Gastgebern, leckerem Essen und Wohlfühlatmosphäre. 

Für die Unterkunft klickt ihr bitte hier

Freizeit

Wie oben bereits beschrieben, haben wir überwiegend vormittags gearbeitet. Somit blieb uns genügend Zeit, den schönen Westen von Sumba zu erkunden. Ob Lagunen, Strände oder traditionelle Dörfer. Die Insel und deren Kultur bieten so einiges. Und das ganz ohne Touristenmassen. 

Weekuri Lagune

Direkt am Meer, hinter den Klippen wartet die Weekuri Lagune darauf, entdeckt zu werden. Selten haben wir so viele Blautöne in einem Gewässer gesehen. Glasklar. Fast einsam. Ein kleiner Steg führt auf den Klippen um die Lagune. Traumhafte Lage. Traumhafter Ort. 

Kampung Ratenggaro Dorf

Das traditionelle Dorf im sumbanesischen Stil liegt an der Westküste Sumbas. Dort findet man die typischen Holzhäuser. Mit Strohdach und Kamin in der Mitte. Das Besondere an dieser Siedlung? Die Kulisse! Das Dorf liegt unmittelbar vor eine azurblauen Lagune, am Horizont die endlose Weite des Ozeans.

Mbawana Strand

Steile Felsküste und ein Torbogen aus Stein. Das ist der Blick auf den Mbawana Strand. Vom Viewpoint kann man die atemberaubende Küste im Westen der Insel bestaunen. Das wilde Meer, die rhythmischen Wellen und starke Brandung wirken magisch.  

Natürlich gibt’s noch viel mehr zu sehen. Aber nicht nur im Westen, auch im Osten der Insel. Zudem ist Sumba ein beliebtes Ziel für Surfer und Strandliebhaber werden ebenso glücklich. Auch wenn es noch nicht alle Annehmlichkeiten eines Touristenmagnets gibt, lohnt sich ein Abstecher auf die indonesische Insel bestimmt. 

Habt ihr Fragen & Anregungen rund um unser Volunteering in Indonesien oder die Insel Sumba, dann schreibt uns. Ob privat oder in den Kommentaren, wir freuen uns über alle Nachrichten. 

By selectedjungle


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